Zwangsarbeit im Nationalsozialismus - Forschungen für das Gedenken

Kursnr.
62MS10111
Beginn
Mo., 16.11.2026,
18:00 - 20:00 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
0,00 €
Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs arbeiteten über 13 Millionen zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter hielten landwirtschaftliche Versorgung und Rüstungsproduktion aufrecht. Mit einer Gedenkstätte, die im Jahr 2020 auf dem Platz in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Gustavsburg errichtet wurde, erinnert die Stadt Ginsheim-Gustavsburg an das Lebensschicksal der Menschen, die aus ihren Heimatorten in Frankreich, Belgien, Polen, Russland, der Ukraine, den Niederlanden, Italien, Weißrussland, Litauen u.a. zwischen 1940 und 1945 nach Deutschland verschleppt und gezwungen wurden, bei der MAN, der Schiffswerft, der VDM und in der Landwirtschaft zu arbeiten und unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur zu leben.

Auch der Arbeitskreis Stolpersteine Bischofsheim recherchiert derzeit zu den Opfern von Zwangsarbeit bei der Deutschen Reichsbahn und bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim.

Einblicke in die Forschungen gewähren die Historikerin Christine Hartwig-Thürmer und der Studenten der Geschichtswissenschaft an der Johannes -Gutenberg-Universität Mainz, Johannes Gärtner



Kursort


Darmstädter Straße 2
65474 Bischofsheim

Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

16.11.2026

Uhrzeit

18:00 - 20:00 Uhr

Ort

Darmstädter Straße 2, Bischofsheim; Museum